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Ein Stratosphärenflug ist ein außergewöhnliches Schulprojekt und damit mehr als gewöhnlich. Das MINT-Schulprojekt am Rande des Weltalls stellt viele Lehrer bei der ersten Durchführung vor einige Fragen. Um die Vorbereitung und Durchführung so weit wie möglich zu vereinfachen, haben wir hier die am meisten gestellten Fragen gesammelt:

Woher bekomme ich die Aufstiegserlaubnis für den Wetterballon?

Ein Wetterballonaufstieg muss bei den Behörden angemeldet werden, sowie in Deutschland durch eine Luftfahrt-Halterhaftpflichtversicherung abgesichert werden. Weitere Informationen zur Anmeldung, auch für verschiedene Länder in der EU, gibt es hier: Wetterballon-Anmeldung.

Welche Versicherung wird für den Start eines Wetterballons benötigt?

Damit die Aufstiegserlaubnis in Deutschland erteilt wird, wird eine sog. „Luftfahrt-Halterhaftpflichtversicherung“ benötigt. Diese ist bspw. bei der Allianz Versicherung AG erhältlich.

Hinweis: Hiermit weisen wir darauf hin, dass wir keine Versicherungsberatung durchführen und o. g. Informationen unvollständig bzw. fehlerhaft sein können. In jedem Fall ist ein Versicherungsfachmann heranzuziehen.

Wie baue ich eine Projektwoche auf?

Sofern der Stratosphärenflug im Rahmen einer Projektwoche an der Schule erarbeitet werden soll, bieten wir hier eine Übersicht, wie eine viertägige Schulprojektwoche gestaltet werden kann. Grundsätzlich ist das gesamte Projekt vom Umfang und Inhalt individuell skalierbar.

Wie viel Vorwissen brauchen die Schülerinnen und Schüler (SuS)?

Die SuS benötigen kein Vorwissen. Alle benötigten Inhalte zur Durchführung des Projekts können direkt in der Projektwoche oder Unterrichtsreihe erarbeitet werden.

Welche Experimente sind geeignet?

Es gibt zahlreiche spannende und sinnvolle Experimente, die in den extremen Bedingungen der Stratosphäre mit Temperaturen von bis zu -65°C und geringem Umgebungsdruck durchgeführt werden können. Letztlich finden sich für jeden Altersbereich Experimente. Sofern wir persönlich Schulprojekte durchführen fragen wir die Teilnehmer, was sie gerne in der Stratosphäre untersuchen möchten, um die Teilnehmer noch mehr zu motivieren.

Hier möchten wir einen kleinen Überblick über spannende Experimente geben. Da das Schulprojekt am Rande des Weltalls für jede Altersgruppe geeignet ist und sich jeweils passende Experimente finden, anbei eine kleine Auswahl:

  • Wie verändern sich Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, GPS-Position und damit die Flughöhe, Temperatur in der Stratosphäre?
  • Flüssigkeitsexperimente: Wie verhalten sich unterschiedliche Stoffe in dieser extremen Umgebung?
  • UV-Strahlung: Welche Auswirkung hat die UV-Strahlung auf fluoreszierende Stoffe?
  • Ozon: Ist die Ozonschicht noch über dem Startgebiet vorhanden?
  • Pflanzen: Wie reagieren Pflanzen auf die extreme Kälte? Wächst bspw. Kresse nach dem erfolgten Flug weiter? Wie entwickelt sich der Vergleichsproband der auf der Erde geblieben ist?
  • Luftballon/ Schaumküsse: Wie verhalten sich diese Objekte in der rauen Umgebung? Welche Beobachtungen können durch die Videoaufnahmen gemacht werden?
  • Strahlung: Wie verändert sich die Strahlung?
  • Wie viel Vorbereitungszeit benötige ich als Lehrkraft für dieses Projekt?

    Unser Equipment beinhaltet ausführliche und mit Bildern untermalte Anleitungen. Das Profiset, welches alles an Equipment für eine erfolgreiche Mission in die Stratosphäre enthält, beinhaltet ein umfangreiches Handbuch mit zahlreichen Tipps & Tricks. Weiterhin bietet unser Seite Tutorial viele Informationen, um so gut wie möglich auf das Projekt vorzubereiten. Weiterhin soll das Projekt auch durch die Teilnehmer erarbeitet werden, wie bspw. die Konstruktion der Sonde etc. Insofern ist der Aufwand sehr überschaubar, sofern man sich ein bisschen in die Anleitungen einliest und sich Beispielprojekte anderer Schulen ansieht. Viele Lehrkräfte tun sich auch zu zweit zusammen, um bspw. mit Physik und Biologiekurs das Projekt durchzuführen. Wir möchten das Projekt so bekannt wie möglich machen, daher ist es uns ein Anliegen, dass das Projekt möglichst einfach durchgeführt werden kann.

    Wie viel Zeit wird für dieses Projekt benötigt?

    Das MINT-Schulprojekt ist vom Inhalt und Umfang individuell skalierbar. Viele Lehrkräfte führen die Projekte im Rahmen von Projektwochen durch. Genauso viele Lehrer implementieren den Stratosphärenflug auch in ihre Unterrichtseinheiten, sodass bspw. bestimmte Experimente oder Theorien erarbeitet werden, die dann mit Hilfe des Stratosphärenflugs überprüft werden. Weiterhin gibt es auch viele Schulen, die das Projekt einfach im Rahmen von AGs durchführen oder auch eine ganze Oberstufe mit unterschiedlichen Schwerpunkten beschäftigen. So kann das Projekt im Rahmen eines Wochenend-Crashkurses, einer Projektwoche, oder aber auch einer mehrwöchigen Unterrichtseinheit behandelt werden. Grundsätzlich sind diesem Projekt keine Grenzen gesetzt, auch über naturwissenschaftliche Fächer hinaus: So kann der Deutschkurs bspw. eine Fotostory oder Presseartikel verfassen und diese mit den später erscheinenden Artikeln durch die Lokalpresse vergleichen.

    Kann ich meine gesamte Klasse mit diesem Projekt beschäftigen?

    Das Projekt bietet sehr viele Möglichkeiten. Die gesamte Klasse mit passenden Aufgaben zu beschäftigen ist überhaupt kein Problem. Auch während der Konstruktion der Sonde können bspw. mehrere Sonden entwickelt werden, wobei die am besten bewertete Sonde am Ende in die Stratosphäre fliegt. Weiterhin können Expertengruppen für bestimmte Bereich wie bspw. Konstruktion, Ortung, Experimente und Dokumentation der Mission gebildet werden.

    Woher bekomme ich das Helium/ Ballongas?

    Die meisten Schulen wissen gar nicht, dass meist Helium/ Ballongas in der Chemiesammlung vorhanden ist. Genauso übrigens der zur Abfüllung des Heliums/ Ballongases benötigte Druckminderer. Sollte dies nicht der Fall sein, ist die preiswerteste Möglichkeit der Bezug von Ballongas über Baumarktketten wie bspw. Hornbach. Alternativ können auch Gashändler wie bspw. Linde angefragt werden, wobei hier der Preis meist deutlich höher ausfällt.

    Welche Räumlichkeiten werden benötigt?

    Für die Durchführung des Schulprojekts am Rande des Weltalls wird keine besondere Ausstattung benötigt. Grundsätzlich lässt sich das Projekt in jedem Raum, wie bspw. die Konstruktion der Sonde, vorbereiten. Optimal ist, wenn ein Physik-/ Werkraum zur Verfügung steht bzw. der Zugang zu Computern mit Internet zur weiteren Recherche vorhanden ist.

    Um wie viel Uhr führe ich den Start des Wetterballons durch?

    Wir führen den Wetterballonaufstieg grundsätzlich vormittags durch. Optimalerweise kombinieren wir den Aufstieg mit einer der großen Pausen und lassen durch die Schülerinnen und Schüler Lautsprecherdurchsagen durchführen, sodass sich die gesamte Schule am Startort versammelt. Weiterhin ist ein Start am Vormittag sinnvoll, da man nie genau weiß, wie zeitaufwendig die Bergung ausfällt.

    Wie sieht der optimale Startort aus?

    Auf den meisten Schulhöfen lässt sich der Start ohne Probleme durchführen. Sollten die angrenzenden Gebäude doch zu hoch sein bzw. höhere Bäume einen sicheren Start verwehren, gibt es immer noch die Möglichkeit auf dem Sportplatz zu starten. Dort ist genug Platz, sodass der Wetterballon ohne Probleme aufgelassen werden kann.

    Sollte ich die Medien über mein Schulprojekt informieren?

    Unbedingt! Die lokalen Medien freuen sich immer über abenteuerliche Projekte, da ein Ausflug in Richtung Weltraum nicht nur spannend zu erzählen ist, sondern der Presse durch die gesammelten Fotos und Videos auch „bildstarkes Material“ bereitgestellt werden kann.

    Des Öfteren wird das Schulprojekt am Rande des Weltalls auch von TV-Sendern begleitet. Daher einfach mal bei den TV-Sendern oder auch beim Radio anrufen. Weiterhin freut sich der Schulleiter über die Publicity an seiner Schule. Anbei ein Link zum Pressebereich der Schulprojekte.

    Was passiert bei schlechtem Wetter? Kann ich den Start verschieben?

    Sofern der Wetterballonaufstieg in Deutschland erfolgt, gibt es die behördliche Auflage, dass die Wolkendecke nur zu ca. 4/8 geschlossen sein darf. Insofern kann nicht bei jedem Wetter gestartet werden. Online-Tools wie bspw. Wetter-Online oder Wetter.com liefern gute Voraussagen und Informationen zur Wolkendecke. Insofern sollten alternative Starttermine, bspw. der nächste Tag oder ein Tag in der kommenden Woche, direkt bei der Anmeldung mit angegeben werden. Sofern die Wetterbedingungen am geplanten Tag nicht geeignet sind, kann der Start einfach auf den nächsten angemeldeten Termin verschoben werden. Die Behörden in anderen Ländern haben teils abweichende Regelungen, werden diese mit Ausstellung der Aufstiegserlaubnis jedoch mitteilen.

    Wie kann ich das Geld für das Equipment organisieren?

    In Deutschland werden viele Schulen von Fördervereinen unterstützt. Weiterhin gibt es Vereine wie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) oder die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG), die auch Schulprojekte finanzieren. Viele Schulen führen auch eigene Maßnahmen wie Waffelverkäufe o. ä. Aktionen durch, um das Budget aufzubessern oder fragen nach einem finanziellen Sponsoring bei der Sparkasse nach. Weiterhin können auch Sachspenden hilfreich sein, wie bspw. Ballongas/ Helium von örtlichen Metallbaubetrieben im Ausgleich gegen „Werbefläche“ auf der Sonde, da höchstwahrscheinlich die lokale Presse vom Stratosphärenflug berichten wird.

    Benötige ich Unterrichtsmaterialien für das Schulprojekt?

    Mittlerweile haben wir mit Hunderten Lehrern persönlich über das Schulprojekt am Rande des Weltalls gesprochen und führen sogar Lehrerfortbildungen durch. Aus dieser Erfahrung können wir sagen, dass sich kein Schulprojekt dem anderen gleicht. Jeder Lehrer hat vom Umfang und Inhalt individuelle Vorstellungen und implementiert somit auch seine Inhalte gem. seinen Bedürfnissen in das Stratosphärenprojekt. Insofern werden keine konkreten Unterlagen für das Schulprojekt am Rande des Weltalls benötigt. Ein paar beispielhafte Unterrichtsmaterialien bieten wir hier zum Download an.

    Welche formalen Unterlagen werden für das Projekt benötigt?

    Um das Schulprojekt in Deutschland durchzuführen, werden die folgenden Unterlagen benötigt:

    • Aufstiegserlaubnis für den Wetterballon: Wetterballon Anmeldung
    • Luftfahrt-Halterhaftpflichtversicherung (bspw. von der Allianz)
    • Zustimmung des Grundstückseigentümers: Wird für die Einholung der Aufstiegserlaubnis benötigt. Ein einfacher Brief samt Unterschrift des Schulleiters reicht hier vollkommen aus.
    • Fotoerlaubnis: Während des Projektes werden viele Fotos und Videos aufgenommen. Vor allem während der Stratosphärenmission. Daher sollte eine Erlaubnis der Eltern eingeholt werden, dass die Teilnehmer während des Projekts fotografiert werden dürfen und die Fotos den Medien bzw. auf der Schulhomepage zur Verfügung gestellt werden können.

    Was mache ich mit SuS, die eher mit ihren Aufgaben während der Gruppenarbeit fertig sind?

    Bei manchen Aufgabenstellungen, bspw. welche Herausforderungen sich bei diesem Projekt ergeben, sind manche Teilnehmer schneller fertig als andere. Sofern diese SuS schneller fertig sind, können diese bspw. im Internet nach weiteren Herausforderungen recherchieren oder andere Gruppen dabei helfen und weitere Herausforderungen diskutieren.

    Wie motiviere ich die Eltern mit auf Bergung zu fahren und Teilnehmer mitzunehmen?

    Die meisten Teilnehmer sind von dem Projekt und der Motivation eigene Aufnahmen aus Richtung Weltraum zu machen so begeistert, dass sie automatisch zu Hause von diesem abenteuerlichen Projekt berichten. In den meisten Fällen springt der Funke und das Interesse an diesem Schulprojekt schnell auf die Eltern bei Erzählung durch die Kinder über. Bei den zahlreichen durch uns durchgeführten Schulprojekten haben sich in den meisten Fälle (trotz Durchführung in der Woche) genug Eltern mit Privatfahrzeugen gefunden, um nahezu alle Teilnehmer mit auf Bergung zu nehmen. Aufgrund des großen Interesses sind teilweise auch Fahrzeuge nur mit interessierten Eltern besetzt worden. Grundsätzlich kann man die Bergung und die Bitte um Begleitung durch die Eltern schon in den Wochen vor dem Start ankündigen. Aus unserer eigenen Erfahrung ergeben sich jedoch erst während des Projekts die Fahrgemeinschaften.

    Sollten sich nicht genügend bzw. keine Eltern für die Begleitung der Bergung finden, sollten die Teilnehmer in den „normalen“ Unterricht zurückkehren.

    Wie organisiere ich die Hinfahrt zum Landeort bzw. die Bergung?

    Grundsätzlich kann der ungefähre Landeort mit Hilfe der Flugroutenvorausberechnung auf 5-10 Kilometer vorausberechnet werden. Diese Berechnung sollte möglichst am Starttag erfolgen, um exakt zu sein. Nachdem der Wetterballon gestartet worden ist, sollten alle Teilnehmer eine WhatsApp Gruppe o. ä. gründen, um hierüber zu kommunizieren und den ggf. Zuhause gebliebenen SuS die Möglichkeit zu geben, trotzdem „dabei“ zu sein. Weiterhin sollten die Teilnehmer in der Nähe des vorausberechneten Landeorts einen logistisch sinnvollen Warteort per Google Maps ausfindig machen, wie bspw. Parkplätze von Supermärkten etc.. Somit wird die Adresse direkt nach dem Start unter allen anwesenden Fahrern verteilt, sodass man nicht im anstrengenden Konvoi fahren muss, sondern sich direkt am vereinbarten Ort treffen kann. Weiterhin hat die Flugroutenvorausberechnung den Vorteil, dass man bei Landung und der exakten Übermittlung der Positionsdaten durch den GPS-Tracker bereits in der Nähe des Landeorts ist. Nachdem die Sonde nach ca. drei Stunden gelandet ist, fahren alle Teilnehmer direkt zum Landeort, um die spektakuläre Fracht zu bergen.

    Was passiert, wenn ich nicht an die Sonde herankomme? Welche Möglichkeiten gibt es?

    In den meisten Fällen wird die Sonde in Deutschland aufgrund der statistischen Wahrscheinlichkeit und der Flächenverteilung auf einem Feld bzw. Ackerland landen. Ca. 30% der Fläche Deutschlands sind mit Wäldern bedeckt. Sollte die Sonde oben in einem Baum landen, kann mit Hilfe von langen Ästen danach geangelt werden. Insgesamt empfiehlt sich Werkzeug, Seile und Klebeband mitzunehmen. So können ggf. Äste miteinander verbunden werden. Weiterhin können Seile/ Schleudern vor Ort gebaut werden, um zu versuchen, die Sonde zu bergen. Sollten alle Versuche scheitern, kann bspw. die lokale Freiwillige Feuerwehr kontaktiert werden. Des Öfteren unterstützen freiwillige Feuerwehren Schulen kostenlos bei ihrem Projekt. Alternativ finden sich im Internet auch Baumkletterer, die nach Feierabend Sonden aus Bäumen „retten“. Sollte die Sonde in der Stadt landen, so sollten die Kontaktangaben draußen auf der Sonde angebracht werden, sodass ein möglicher Finder sich direkt telefonisch melden kann.

    Wie verteile ich die Videodaten im Anschluss?

    Die Kameras nehmen i. d. R. während des gesamten Stratosphärenflugs auf. So können gewaltige Datenmengen zusammen kommen, Dateiansammlungen von 60GB sind hier keine Seltenheit. Meistens bringen die SuS nach dem Flug automatisch externe Festplatten mit, nahezu immer finden sich begeisterte SuS die von den Aufnahmen einen kleinen Film zusammenschneiden, der dann auf der Schulhomepage verbreitet und von den Teilnehmern des Projekts heruntergeladen werden können.

    Wie bereite ich am besten die Ergebnisse auf?

    Nach dem erfolgten Flug werden die Teilnehmer zunächst das Videomaterial ansehen wollen. Hier lassen sich schon spannende Beobachtungen durchführen, wie bspw. die Flächenverteilung über dem Startort: Wälder, Städte, Flüsse, etc., aber es können auch Wolkenformationen beobachtet werden. Weiterhin lässt sich der Schimmer der Ozonschicht erkennen und manchmal sogar der Mond. Darüber hinaus können die spektakulären Bilder an die Presse weitergeleitet werden und darüber hinaus auf der Schulhomepage bzw. in einer Schulausstellung verwendet werden. Die gesamten Experimente sollten im Anschluss analysiert und aufbereitet werden. Damit die ganze Schule daran teilhaben kann, sollte eine kleine Ausstellung entwickelt werden. Mögliche Leitfragen können u. a. sein:

  • Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich bei diesem Projekt?
  • Wie muss die Stratosphärensonde konstruiert sein und welches Equipment wird benötigt?
  • Warum ist Helium leichter als Sauerstoff und wie kommt die Sonde wieder zurück zur Erde?
  • Wie kann die Sonde geortet werden?
  • Welche Höhe hat die Stratosphärensonde erreicht und welche extremen Temperaturen herrschten auf der Reise in Richtung Weltraum?
  • Welche Experimente sind mitgeflogen und welche Ergebnisse sind dabei rausgekommen?
  • Darf man so eine Stratosphärenmission einfach starten?
  • Weiterhin können diese Leitfragen vorher verteilt werden und im Rahmen von Gruppenarbeiten beantwortet und mit Power Point Präsentationen im Plenum vorgestellt und diskutiert werden. Diese Präsentationen bilden dann die Grundlage für die spätere Schulausstellung, bei der u. a. auch die Sonde und die Überreste des Wetterballons ausgestellt werden sollte. Vielleicht ergibt sich auch die Möglichkeit, das Video auf einem Monitor neben den Plakatwänden laufen zu lassen.

    Wie gehe ich damit um, wenn nicht jedes Kind eine Sonde mitschicken kann, sondern nur ein Stratosphärenballon gestartet wird?

    Es können mehrere Sonden nach vorab angefertigten Konstruktionsplänen durch die Teilnehmer angefertigt werden. Jede Gruppe soll Ihre Idee zunächst umsetzen. Nachdem die Konstruktionsphase beendet ist, können gemeinsam mit den SuS Kriterien festgelegt werden, um die in Konkurrenz stehenden Sonden zu bewerten. So können bspw. Kriterien wie Gewicht, Größe, Schutz vor Kälte wichtige Bewertungskriterien sein, die objektiv bewertet werden, um an Ende die am besten geeignete Sonde in Richtung Weltraum zu schicken.

    Es gibt noch weitere relevante Fragen die hier nicht oder nicht ausführlich genug beantwortet worden sind? Wir freuen uns immer über konstruktive Kritik und Feedback!

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