» Planung & Organisation deiner Stratosphären-Mission «

Sofern du beschlossen hast, deine eigene kleine Stratosphärenmission zu starten, solltest du mit einer guten Planung beginnen. Am besten suchst du dir zunächst ein paar Freunde und diskutiert allgemein eure Ziele: Möchtet ihr bspw. einen neuen Höhenrekord aufstellen? Experimente für eine Projektarbeit in die Stratosphäre schicken? Welche Kameraperspektiven sollen verbaut werden? Dies alles muss genau geplant werden. Grundsätzlich solltet ihr zunächst das zu euren Zielen passende Equipment aussuchen, um direkt im Anschluss die Informationen über die Genehmigung zusammenzutragen, um so eure Mission bei den Behörden anzumelden. Grundsätzlich solltet ihr bei der Einholung der Genehmigung auf Nummer sicher gehen und hierfür 2-4 Wochen einplanen. In der Zwischenzeit könnt ihr eure Sonde konstruieren und startklar machen.

Zeitplanung Zeitstrahl Wetterballon

Optimaler Startort: In den meisten Ländern benötigst du für den Start deines Wetterballons eine Aufstiegserlaubnis. In dieser wird u. a. auch nach dem Aufstiegsort gefragt. Das Team von Stratoflights ist in den vergangenen Jahren unzählige Male in den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands gestartet, sowie in einigen Ländern der EU. Grundsätzlich gilt, dass eine Aufstiegserlaubnis einfacher einzuholen ist, wenn dein gewählter Startort ca. 5 Kilometer vom nächsten größeren Flughafen entfernt liegt. Aber auch in Großstädten und in der Nähe von Flughäfen ist ein Aufstieg mit ein paar Auflagen der Flugsicherung möglich. Der Startort muss in jedem Einzelfall gerpüft werden. Wie das funktioniert, dazu kommen wir später.

Genug helfende Hände für den Start einplanen: Egal wie gut man sich auch auf das Projekt vorbereitet hat und egal wie oft man dieses Projekt bereits durchgeführt hat: Jeder Start ist immer etwas anders und bringt neue Herausforderungen mit sich. Bei jedem Aufstieg tauchen ggf. mal kleinere oder größere Herausforderungen auf. Somit gilt: Je mehr Helfer, desto besser. Somit können Helfer am Tag des Flugs bspw. den Wetterballon halten, sodass sich andere Teammitglieder auf andere Aufgabe konzentrieren, oder Probleme lösen können. Am besten beziehst du von Anfang an ein paar Freunde mit in das Projekt ein, so könnt ihr die Kosten für die Mission aufteilen und erlebt gemeinsam ein unvergessliches Abenteuer.

Einholen der Aufstiegserlaubnis: Um einen Wetterballon zu starten, benötigst du in den meisten Ländern eine Aufstiegserlaubnis. Da das Luftfahrtrecht in den einzelnen Ländern derzeit noch unterschiedlich geregelt ist, hat jeder Staat etwas andere Regeln und benötigt mehr oder weniger Informationen für das Auflassen eines Wetterballons. So werden bspw. Angaben wie Farbe und Länge des Gespanns, Startort und Startzeit oder das Abfluggwicht etc. benötigt. Eine kurze Übersicht der einzelnen Anforderungen der Länder, sowie ein Tool für die Anmeldung in Deutschland, findest du hier:

Wetterballon-Anmeldung
Mit unserer Wetterballon-Anmeldung kannst du deinen Wetterballonstart ganz einfach bei der Luftfahrtbehörde anmelden. Hierzu führt dich unser Generator Schritt für Schritt durch die Anmeldung, sodass deiner Mission nichts mehr im Wege steht.

Genehmigung Grundstückseigentümer: Sofern du dein Projekt nicht von deinem eigenen Grundstück aus startest, ist bei den Behörden mancher Staaten die Zustimmung des Grundstückseigentümers notwendig. Ein formloses Schreiben samt Unterschrift reicht hierfür in den allermeisten Fällen vollkommen aus, bspw. bei einem Schulprojekt die Unterschrift vom Schulleiter, beim Start von einem Feld die Unterschrift des Landwirts, etc.

Versicherung: Um bspw. in Deutschland die Aufstiegserlaubnis durch die Luftfahrtbehörde zu erhalten, wird ein Versicherungsnachweis über eine sog. „Luftfahrt-Halterhaftpflichtversicherung“ benötigt. Diese ist bspw. bei der Allianz erhältlich und muss mitsamt den Informationen über den Start des Wetterballons bei der Luftfahrtbehörde mit eingereicht werden. Somit ist deine Mission im Fall der Fälle versicherungstechnisch abgesichert. Hinweis: Bitte beachte, dass o. g. Informationen falsch, unvollständig oder auch in deinem Land anders gehandhabt werden können. In jedem Fall solltest du dich von deiner Versicherung beraten lassen.