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Nov

Perfektes Startwetter: Sonne Vs. Wolken

Bei unserem ersten Start vor drei Jahren war der Himmel dicht von Wolken bedeckt. Eigentlich wollten wir unseren Wetterballon bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Weltraum schicken, jedoch stand der Starttermin bereits seit Wochen fest.

Tobias Lohf: „Als wir den Wetterballon steigen ließen, war er schon nach zwei Minuten in der dicken Wolkendecke verschwunden. Wir hofften, dass auch etwas Landschaft auf unseren Aufnahmen zu sehen sein würde.“

Ein paar Stunden später haben wir die Sonde geborgen und uns das erste Mal unsere eigenen Aufnahmen vom Flug in die Stratosphäre angesehen. „Als wir das Video sahen waren wir geradezu begeistert von dem, was sich auf dem Bildschirm zeigt. Die Kamera tauchte in die dicke Wolkenschicht ein und verschwand im weiß. Aber irgendwann wurde es immer heller und heller. Plötzlich verschwanden die Wolken wie durch Geisterhand und das strahlende Blau des Himmels war zu sehen.”, erinnert sich Marcel Dierig.

Die Stratosphäre mit Wolken

Marvin Rissiek: “Eigentlich kann man sagen: Egal wie das Wetter auf der Erde ist, dort oben ist immer strahlender Sonnenschein. Als unsere Kamera auf gut 35.000 Metern war, sahen wir ein weites Meer aus Wolken, unterbrochen von einigen Bereichen, durch die man die Landschaften sehen konnte.“

Unser Fazit: Der Kontrast zwischen Bodenhöhe und Stratosphäre ist noch extremer und genau das macht die Stratosphärenflüge umso beeindruckender!

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