05
Mai

Motorrad-Stunt auf dem Flugfeld

Einen Motorrad-Stunt mit einem Stratosphärenflug verknüpfen, das war unsere Mission für das Unternehmen GeoRide. Für den Stunt wurde ein Motorrad samt Fahrer engagiert, der die Hauptrolle in dem kurzen Videoclip spielen sollte. In einer Verfolgungsjagd über das Flugfeld wird mit Hilfe einer Machete der Wetterballon samt GeoRide-Verpackung in die Stratosphäre gestartet.

Nach den Vorgaben des Regisseurs wurden die Bilder durch unser Kamerateam auf dem Flugplatz am Unternehmenssitz von Stratoflights eingefangen und vom französischen Filmteam geschnitten. Das Video präsentiert den neuen GPS Tracker des Unternehmens GeoRide, der speziell für die Überwachung von Motorrädern und gleichzeitig zur Aufzeichnung von Motorradtouren genutzt werden kann. Der Videoclip wird auf den Social-Media Plattformen von GeoRide sowie auf dem Instagram Profil „walanerider“ veröffentlicht.

04
Mai

Produktionsumstellung: Vom Fallschirm zur Mund- und Nasen-Maske

Wiederverwendbare Mund- und Nasen-Masken zu fairen Preisen kaufen zu können ist gerade für Schulen und Familien zur aktuellen Zeit eine Herausforderung. Stratoflights hat deswegen einen Teil der Produktion umgestellt, sodass wiederverwendbare Mund- und Nasen-Masken über den Online-Shop von Stratoflights gekauft werden können und möchte damit seinen Beitrag für die Gemeinschaft leisten. Die Mund- und Nasen-Masken sind mehrschichtig aus Baumwolle genäht, können bei 60°C gewaschen und damit wiederverwendet werden. Die Masken können direkt im Shop bestellt werden. Der Versand mit der Deutschen Post bzw. DHL erfolgt innerhalb von 24 Stunden. Bei größeren Stückzahlen ist auch die Bedruckung von Mund- und Nasen-Masken möglich.

Diese einmalige Aktion soll dazu beitragen, dass ein Stück weit Normalität zu Zeiten von Covid-19 wiederhergestellt werden kann, sodass Stratoflights zeitnah wieder das tun kann, worin die wirkliche Expertise im Unternehmen besteht: Flüge mit heliumgefüllten Wetterballon in die Stratosphäre zu ermöglichen.

04
Mrz

Wärmebilder aus der Stratosphäre

Wärmebilder aus einer Höhe aufnehmen die über die übliche Flughöhe von Flugzeugen hinausgeht? Das ist ein Fall für Stratoflights. Für den Hersteller Nitehog haben wir einen Forschungsflug in die Stratosphäre durchgeführt. Mit an Bord der Stratosphärensonde: Eine Neuentwicklung einer Wärmebildkamera. Unsere Mission bestand darin, die Wärmebildkamera auf mindestens 30.000 Meter Höhe zu schicken. Für unsere heliumgefüllten Wetterballons überhaupt kein Problem. Mit Hilfe dieses Forschungsflugs wurde die Wärmebildkamera auf ihre Funktionsfähigkeit unter extremsten Bedingungen getestet. Da es sich um eine Neuentwicklung handelt und die Laborversuche abgeschlossen waren, wurde nun unter realen Bedingungen getestet und ob die Wärmebildkamera Temperaturen von bis zu -60°C standhält. Nitehog hat von unserem Forschungsflug einen kleinen Film produziert. Wir sind stolz ein Teil des Forschungsprojekts gewesen zu sein.

14
Feb

Kühler in cooler Umgebung

Wie reagiert ein Lüfter für Computer unter extremen Bedingungen? Diese Frage haben wir für den Hersteller „BeQuiet“ von Lüftern für Computer „gelüftet“. Mit einer gemeinsamen Aktion am Unternehmenssitz in Schleswig-Holstein haben wir eine kleine Sonde konstruiert und zwei der Lüfter „Silent Wing 3“ vor den Kameras platziert. Im inneren der Stratosphärensonde überwachte der Datenlogger STRATO3 die inneren und äußeren Einflüsse.

Aufgrund der Nähe zur Nord- und Ostsee und des Windes, musste der Aufstieg mehrfach verschoben werden, da die Winde laut unserem Tool der Flugroutenvorausberechnung die Sonde auf die Ostsee herausgetrieben hätte. Nachdem der Wind parallel zur Küste wehte, konnte endlich die Mission gemeinsam mit den Mitarbeitern gestartet werden.

Bei bestem Wetter stieg der Wetterballon auf in Richtung Stratosphäre und landete wie geplant in der vorausberechneten Landeregion. Das entstandene Video wurde direkt durch die Filmabteilung des Auftraggebers im Doku-Stil gedreht, um den Kunden mal eine andere Art von Produktvideo zu bieten. So steht eher weniger das Produkt als der Stratosphärenflug im Mittelpunkt und man bekommt einen tollen Gesamteindruck von Lüfter und der Mission Stratosphärenflug.

21
Jan

LEGO Modell der ISS in der Stratosphäre

Die International Space Station (ISS) in ihre gewohnte Umgebung bringen, das war das Missionsziel von Stratoflights. Jedoch handelte es sich nicht um die tatsächliche ISS, sondern um ein neues Produkt des weltbekannten Spielwarenherstellers LEGO.

Mit LEGO ein gemeinsames Projekt umzusetzen ist für unser gesamtes Team ein Traum seit Kindheitstagen. Um das LEGO Modell der ISS in Richtung Weltraum und damit in die Nähe seiner großen „Schwester“ zu bringen, hat Stratoflights eine Kamerasonde entwickelt und im Land der Legobausteine das Modell in eine Höhe von knapp 40.000 Meter in die Stratosphäre geschickt. Mit diesen spektakulären Aufnahmen vor dem Blau unseres Planeten und dem Schwarz des Weltalls wird nun in sämtlichen Medien geworben.

Als Full-Service Dienstleister für Stratosphärenflüge war Stratoflights nicht nur für die technische Entwicklung und den Start des Wetterballons verantwortlich, sondern auch für die Konzeption und filmische Umsetzung und sind stolz auf das spektakuläre Ergebnis.

Um weitere Projekte, spektakuläre Fotos und Video zu sehen:

18
Nov

WEST VISIONS NIGHT

Für die WEST VISIONS NIGHT haben wir in einer coolen Kulisse im Landschaftspark Duisburg ein Space Event durchgeführt. In der atemberaubenden Kulisse alter industrieller Anlagen, in der führende Köpfe aus der digitalen Branche spannende Talks gehalten und Startups ihre Visionen präsentiert haben, war Stratoflights mit einem seiner Space Events eingebunden.

So wurde in unserer Sonde neben einer Kamera mit Livebildübertragung auch LoRaWAN Technik installiert, sodass wir neben dem Video-Livestream aus der Stratosphärensonde auch Livedaten wie Temperatur, Luftdruck und die GPS-Position erhielten und auf Bildschirmen darstellen konnten.

Die Videodaten wurde von der Regie auf alle Leinwände und Bildschirme in der Halle übertragen. Somit waren alle Teilnehmer hautnah mit dabei, wie sich der Wetterballon von Duisburg aus auf seine Reise in die Stratosphäre gemacht hat. Durch den Einsatz unserer Livebildübertragung und dem Streaming von Messdaten bietet ein Stratosphärenflug nicht nur die Möglichkeit live und hautnah mit an Bord zu sein, sondern den Teilnehmern auch nach dem Start des Wetterballons weitere faszinierende Einblicke zu liefern.

Nach dem erfolgten Flug und der Bergung der Technik wurde vom gesamten Event ein mitreißendes Video zurechtgeschnitten, welches das gesamte Event für alle Teilnehmer nochmal zusammenfasst und den Blick aus 40.000 Meter Höhe auf das Blau unseres Planeten und das Schwarz unseres Weltalls ermöglicht.

11
Jul

Erster Tee in der Stratosphäre: LEMONCHA

Lemoncha eröffnet demnächst ihren dritten Store in der Innenstadt von Genf. Für eine Medienkampagne hat das junge Unternehmen sämtliche Monitore in den Bahnhöfen von Genf angemietet, um die Eröffnung ihres dritten Stores reichweitenstark zu bewerben. Um die maximale Aufmerksamkeit zu erzeugen, haben wir gemeinsam mit Lemoncha ihren Erfrischungstee mit unserem Kamerateam vor einer außergewöhnlichen Kulisse abgelichtet: Der Stratosphäre. Unser Filmteam hat die gesamte Mission begleitet und schneidet aus den Aufnahmen von den mobilen Kameramännern, den Drohnenaufnahmen sowie von den Aufnahmen aus der Sonde mitreißende Werbetrailer zusammen. Diese können ab sofort online sowie auf den Bildschirmen gemeinsam mit einem leckeren Tee von Lemoncha genossen werden.

Weitere Informationen über Lemoncha gibt’s hier:
https://www.lemoncha.com/

Lemoncha_1

Lemoncha_2

Lemoncha_3

Lemoncha_4

Lemoncha_5

Lemoncha_6

Lemoncha_7

Lemoncha_8

Lemoncha_9

Lemoncha_10

Lemoncha_11

10
Nov

Alle gegen Einen – Wetterballon-Experiment

Wir sind zu Gast in der neuen ProSieben Show „Alle gegen Einen“! In spannenden Action-Experimenten werden Schätz-Fragen an einen Kandidaten gestellt und die ganze Nation spielt mit.

Zusammen mit Simon Stäblein schicken wir den Moderator Elton an einem Wetterballon in die Stratosphäre. Aber wie hoch wird er fliegen? Wir machen uns auf eine Reise, um den Wetterballon zu verfolgen und das Geheimnis zu lüften.

Ihr wollt einen eigenen Wetterballon starten? Das geht, ganz einfach! In unserem Tutorial erklären wir Schritt für Schritt, wie das funktioniert. Ob als Schulprojekt, oder zusammen mit Freunden als spannendes Action-Projekt, ein Stratosphärenflug ist ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergessen wird.

Prosieben Elton - Alle gegen einen - Show
Wetterballon Box - Alle gegen einen - Elton
Tags
22
Okt

Space Event: Tonies im Weltall

Das zweijährige Jubiläum der Tonies wurde Ende September in Düsseldorf groß gefeiert! Für das noch junge Unternehmen sollte etwas ganz besonderes auf die Beine gestellt werden: Die Tonies sollten in die Stratosphäre geschickt werden, und zwar direkt vom Unternehmenssitz in Düsseldorf vor den Augen der geladenen Gäste. Da die Tonies nicht nur in Düsseldorf, sondern in ganz Deutschland zahlreiche Fans haben und alle die Möglichkeit der Teilnahme haben sollten, haben wir unsere Kameramänner mit Livesendern ausgestattet und aus dem Jubiläum eine richtige Weltraummission wie von der NASA gestaltet. Unsere Kameraleute haben das Event vom Boden begleitet, die Moderation im Blick gehabt und unsere Regie hat die Bilder live vor Ort zusammengeschnitten und via Facebook in die große weite Welt gestreamt.

Das gesamte Abenteuer vom Kreativ-Tonie-Astronauten wurde dann zu einem kleinen Film zusammengeschnitten, der von den Tonies auf allen Kanälen eingesetzt worden ist. Allen anwesenden Gästen und den Zuschauern zu Hause hat das Space Event und der Livestream gut gefallen. Auch wir bedanken uns für den tollen Tag bei strahlendem Sonnenschein in Düsseldorf!

21
Sep

Interview mit Larissa Krämer, Grundschule Fredenbeck

Das folgende Interview wurde mit einer jungen und engagierten Lehrerin aus Fredenbeck geführt um aufzuzeigen, dass unser Schulprojekt am Rande des Weltalls nicht nur ein Projekt für die Oberstufe ist, sondern vom Umfang an alle Altersklassen und Schulformen individuell angepasst werden kann. Überzeugen Sie sich selbst:

An welcher Schule sind Sie Lehrer?
An der Grundschule Fredenbeck.

Welche Fächer unterrichten Sie?
Deutsch, Sachunterricht, Englisch, AGs im MINT-Bereich.

Wie sind Sie auf dieses Projekt aufmerksam geworden?
Werbung per Mail an die Schule.

Hatten Sie Ängste/ Bedenken dieses Projekt durchzuführen?
Ja, ich hatte Bedenken. Zuerst war ich nicht sicher, ob ich selbst alle technischen und praktischen „Hürden“ bewältigen könnte. Zudem kostet die Durchführung einiges an Geld für eine Grundschule, sodass ich Angst hatte, dass etwas schief gehen und wir kein Ergebnis haben könnten. Außerdem stellte sich mir die Frage, wie wir die Grundschüler in das Projekt einbinden können. Besonders zum Endspurt hin war ich selbst sehr aufgeregt, habe immer wieder die Technik „gecheckt“, das Wetter beobachtet und die voraussichtliche Flugroute berechnen lassen.

Was war der ausschlaggebende Grund dieses Projekt durchzuführen?
Ich war selbst so begeistert über die Möglichkeit mit einem „Ballon“ Aufnahmen aus der Stratosphäre zu machen – ich wollte nicht nur Aufnahmen anderer im Internet anschauen, sondern selbst den Versuch wagen und für die Schule ein außergewöhnliches „Event“ planen und durchführen, das bei den Schülern Erstaunen auslöst und sie auch stolz macht, selbst so ein Projekt zu erleben und mitzugestalten.

Sind noch andere Lehrer involviert?
In erster Linie habe ich das Projekt geleitet und vorbereitet, mir aber immer wieder Hilfe geholt. Am Starttag und insbesondere bei der Bergung gab es Unterstützung von Kollegen, Hausmeistern und Freunden.

Wie haben Ihre Schülerinnen und Schüler auf dieses Projekt reagiert?
Die Schüler (4. Klässler) waren aufgeregt und begeistert. Zuerst herrschte Zweifel über die Möglichkeit, solche Aufnahmen von der Erde zu machen. Ihrer Meinung nach könnte ein Ballon niemals höher als ein Flugzeug fliegen. 😉

Welche Ziele haben Sie mit dem Projekt verfolgt?
Bei unserer Zielgruppe (Grundschüler) standen keine wissenschaftlichen mathematischen oder physikalischen Erkenntnisse im Mittelpunkt. In erster Linie ging es uns darum, die Schüler zum Staunen zu bringen: Wie sieht unser Zuhause, unser Ort, unsere Umgebung, unsere Erde eigentlich von oben aus? Was umgibt unsere Erde?
Außerdem diente das Projekt u. a. auch dazu, auf die Klimaveränderungen aufmerksam zu machen. Der Wetterballonstart und das spätere Anschauen des Videos dienten als Gesprächsanlass in den einzelnen Klassen (Wohin fliegt der Ballon? Was umgibt unsere Erde? Wie verändert sich die Atmosphäre und warum/wodurch?, …).
Der Wetterballonstart war auch als „Startschuss“ für die Mitarbeit im Netzwerk „Schule im Aufbruch“ gedacht. Dieses setzt sich für die Transformation des Bildungswesens ein und versucht dabei insbesondere die 17 Global Goals (Ziele für eine bessere Welt) ins Bewusstsein zu rücken.

Wie haben Sie das Projekt in Ihren Unterricht implementiert?
Das Projekt wurde im Rahmen einer Projektwoche „Wir und das Weltall“ durchgeführt. Innerhalb der 13 Klassen der Schule wurden verschiedene Themen rund um das Weltall bearbeitet (verschiedene Planeten, Raumfahrt, Mond(phasen), …). Eine vierte Klasse wurde beim Bau der Sonde beteiligt. Außerdem erstellten die Schüler Erklärvideos mit der Legetricktechnik zu verschiedenen Themen rund um den Wetterballonstart (Wie sind Ballon und Sonde aufgebaut? Was muss alles „geregelt“ werden? Wie läuft der Starttag ab? Was passiert nachdem der Wetterballon gestartet ist?).

Erklärvideos:

Haben Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler das gesteckte Ziel erreicht und wie hat Ihnen das Projekt gefallen?
Ich denke, dass dieses Projekt für alle Schüler und auch Lehrer unserer Schule unvergessen bleibt. Wir haben beeindruckende Bilder aufgenommen, die immer noch alle faszinieren und bei den Kindern Erstaunen auslösen. Das Projekt wird uns helfen, unseren Weg der Schule im Aufbruch mit dem Fokus auf Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu beschreiten. Es hat uns geholfen, den Kindern „ihre“ Welt als etwas Schützenswertes näher zu bringen.

Wie werden die Ergebnisse aufbereitet?
Die Aufnahmen wurden zu einem Video geschnitten. Dieses haben wir als „Premiere“ in einer Aulaveranstaltung mit allen Schülern der Schule angeschaut. Nun ist es auf unserer Schulhomepage veröffentlicht. Die Sonde und die Überreste des Ballons sowie ein Bericht aus der Zeitung haben wir in einer Vitrine in der Schule ausgestellt.

Ergebnisvideo:

Würden Sie das Projekt erneut durchführen?
Die Ängste und Bedenken, die ich vor und teilweise während der Durchführung des Projekts hatte, sind nun verschwunden, sodass ich das Projekt ggf. noch einmal durchführen würde. Allerdings ist es nicht „mal eben“ machbar, das Budget für das Projekt zur Verfügung zu haben und außerdem müsste man beim nächsten Mal den Schwerpunkt/die Ziele dann verändern und differenzieren. Denkbar wäre z. B. dann eher in Richtung Wetter-/Klimabeobachtung zu arbeiten, die Sonde noch anders auszustatten und vor allem die Aufnahmen des Datenloggers im Nachhinein mit den Schülern gezielt auszuwerten. Da mir der gesamte Ablauf und die Vorbereitungen jetzt aber selbst leichter von der Hand gehen würden, würde ich mich auch trauen, Schüler noch mehr einzubeziehen und vor allem entspannter an das Projekt heranzugehen.

Wie gut bereitet Sie unser Informationsmaterial wie Anleitungen, Tutorial und die Informationen auf unserer Webseite auf das Projekt vor?
Die Anleitungen und Tutorials auf der Webseite sind sehr ergiebig und hilfreich. Die meisten Fragen konnten damit gleich geklärt werden. Gewünscht hätten wir uns noch etwas ausführlichere Informationen zum Ablauf des Starts (Füllen des Ballons, Befestigen der Sonde, „Loslassen“ des Gespanns) und vielleicht Hinweise zu den Startbedingungen: Wann kann der Ballon mit gutem Gewissen gestartet werden? Wind? Regen?
Anmerkung von Stratoflights: Diese Vorschläge haben wir dankend angenommen. Unser Tutorial wird in den nächsten Wochen maßgeblich erweitert!

Sind Sie mit unserem Equipment (Profiset) zufrieden?
Wir waren mit dem Equipment sehr zufrieden. Alles ist gut vorbereitet. Man hat sozusagen direkt ein „Gesamtpaket“. Der Bau der Sonde ist einfach. Gekauft werden musste zusätzlich nur ausreichend Klebeband, die Kamera, eine SIM-Karte für den GPS-Tracker und Batterien, die es aber ja auch im Shop gibt. Wir haben uns außerdem noch für den Datenlogger entschieden. Für unsere Zwecke war die Größe des Ballons (1600) auf jeden Fall ausreichend.

Wie anspruchsvoll ist das Projekt?
Meiner Meinung nach ist das Projekt für Lehrer mit etwas Technikverständnis gut zu organisieren und durchzuführen. Trotzdem sollte man sich auf jeden Fall Hilfe aus dem Kollegium oder von außerhalb holen. Für Grundschüler ist die Umsetzung anspruchsvoll. Die Lehrkraft muss die Arbeit gut vorbereiten und entlasten und einzelne Bereiche auswählen, die mit den Kindern gemeinsam gestaltet werden können (z. B. Zusammenbau der Sonde, Gestaltung der Sonde/Formulierung eines Briefs, Erstellung von Infomaterial für Außenstehende (z. B. Erklärvideos, Präsentation, Plakate, Ausstellung, …)). Denkbar wäre auch, interessierte Eltern mit einzubinden. Besonders am Starttag wird Hilfe benötigt (Check der Technik, Füllen des Ballons, Suchen der Sonde, etc.).

Wie wurde das Projekt finanziert?
Wir haben das Projekt aus eigenen Schulveranstaltungen finanziert. Sicherlich ist es aber auch möglich, Firmen der Umgebung mit „ins Boot“ zu holen und Spenden zu bekommen sowie den Förderverein um Hilfe zu bitten.

Welche Herausforderungen gab es im Laufe des Projektes und wie konnten diese gelöst werden?
Erst einmal gilt es zu bedenken, dass alle Genehmigungen etc. wirklich rechtzeitig beantragt werden – die Bearbeitungszeit in den Behörden war teilweise sehr lang. Leider muss dadurch aber auch mit großer Vorlaufzeit ein Tag für den Start ausgewählt werden, sodass die Wetterlage noch nicht verlässlich vorhersehbar ist. Bei unserem ersten Versuch hatten wir einen sehr windigen Tag erwischt.
Eine Herausforderung, die uns viel Zeit gekostet hat, war es, die Kameras so einzustellen, dass die Aufnahmezeit lang genug für den gesamten Flug ist. Wir haben lange daran getüftelt, Einstellungen immer wieder verändert und Tests durchgeführt bis wir schließlich zu einem annehmbaren Ergebnis kamen. Beide eingebauten Kameras haben schließlich den ganzen Flug gefilmt. Die Bergung der Sonde hat sich schlussendlich als viel leichter herausgestellt als vorher befürchtet. Die Berechnung der Flugroute war schon relativ genau und das GPS-Signal ganz eindeutig.
Anmerkung von Stratoflights: Holen Sie sich direkt bei der Anmeldung mehrere Ausweichtermine bei der Behörde ein. Dies ist kostenlos möglich.

Wünsche und Anmerkungen für Verbesserungen?
Vielen Dank für die Unterstützung – auch kurzfristig telefonisch! Vielen Dank vor allem auch für die Ermunterung zu Beginn der Planung, das Projekt ohne eure direkte Hilfe vor Ort selbst durchzuführen!

Larissa Krämer
Grundschule Fredenbeck

(http://wordpress.nibis.de/gsfreden/)