» So kannst Du Deinen Wetterballon in Deutschland anmelden! «

Damit Dein „Abenteuer Stratosphäre“ beginnen kann, benötigst Du für Deinen Wetterballon eine Genehmigung. Juristisch spricht man hierbei von einem „unbemannten Freiballon“. Die Erteilung von Aufstiegserlaubnissen ist in Deutschland Ländersache. Daher musst du für das gewünschte Bundesland eine Erlaubnis beim Luftfahrtbundesamt, sowie ggf. bei der Deutschen Flugsicherung, beantragen. Die Anmeldung geschieht per E-Mail, wobei mit einer Bearbeitungszeit zwischen zwei und vier Kalenderwochen zu rechnen ist.
Um Dir die Anmeldung so einfach wie möglich zu machen, haben wir einen Generator entwickelt, der dich Schritt-für-Schritt einfach und verständlich durch den Anmeldeprozess führt. Weiterhin liefert der Generator einige Tipps und Hinweise.* Am Ende erhältst du eine Mail mitsamt aller relevanten Daten für deine Anmeldung. Diese Mail leitest du entsprechend an das zuständige Luftfahrt-Bundesamt weiter.

Hinweis/ Achtung: Stratoflights weist ausdrücklich darauf hin, dass keinerlei Garantie oder Haftung für alle auf unseren Webseiten verfügbaren Angaben und Informationen bzgl. Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit übernommen wird und in jedem Fall selbstständig Informationen über die rechtliche Situation bei den entsprechenden Behörden einzuholen sind.



Übersicht und Kontaktdaten der Landesluftfahrtbehörden:
https://www.stratoflights.com/tutorial/luftfahrtbehoerden/

Kontaktdaten der Deutschen Flugsicherung (DFS):
https://www.dfs.de/dfs_homepage/de/Services/Luftsport%20&%20Freizeit/Sonstige%20Aktivit%C3%A4ten/

* Unser Tool stellt eine Ausfüll-Hilfe für den Antrag einer Aufstiegsgenehmigung beim Luftfahrtbundesamt und der Deutschen Flugsicherung dar. Stratoflights steht in keiner Verbindung zu den Behörden und übernimmt keinerlei Garantie oder Haftung. In jedem Falle ist ein direkter Kontakt mit den Behörden erforderlich.

Quelle:
Durchführungsverordnung (EU) Nr. 923/2012 (Für "Unbemannte Freiballone" s. Anlage 2 (ab S. 54))

Verwendungszweck:
Alle Daten dienen nur zur Information und erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit.

Haftungsausschluss:
Diese Internetpräsenz wird ständig aktualisiert und geprüft. Trotz aller Sorgfalt können sich dennoch Angaben zwischenzeitlich verändert haben. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der auf diesen Seiten veröffentlichten Informationen kann daher keine Haftung oder Garantie übernommen werden.
Hier steht ein Hinweis.

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In dieses Feld müssen die genauen GPS-Koordinaten (z.B. 52.030993 N, 8.531909 E) des Startpunkts eingetragen werden.

Um die Koordinaten herauszubekommen, kann man in Google Maps ganz nah an den gewünschten Startort hereinzommen. Ein Klick mit der rechten Maustaste öffnet ein Menü. Klicke auf "Was ist hier?". Die GPS-Koordinaten werden nun am unteren Rand des Bildschirms angezeigt.

Tipp: Innerhalb von Stadtgebieten kann es schwierig sein, eine Genehmigung erteilt zu bekommen. Generell gilt: Je ländlicher, desto einfacher. Wichtig ist ein ausreichender Abstand zu Flughäfen oder Sperrgebieten.

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Wie heißt der Ort, von dem du starten möchtest?

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Das Datum des Wetterballonstarts sollte in
folgender Form eingegeben werden: dd.mm.yyyy

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Hier brauchst du einfach nur deine geplante Startzeit in der Form hh:mm eingeben.

Die Behörden benötigen die Zeitangabe im Weltzeitformat UTC. Um Verwechselungen, vor allem in Bezug auf Sommer- und Winterzeit zu vermeiden, fügt der Generator einen Hinweis hinzu, dass es sich bei deiner Angabe um die deutsche Zeit handelt. (Lokalzeit reicht aus)

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Wer ist verantwortlich für den Wetterballonaufstieg?
Bitte füge hier die Anschrift (Name, Straße, Hausnummer, PLZ, Ort) der jeweiligen Person ein.

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Hier muss das Material des Wetterballons angegeben werden.

Die bei uns im Shop erhältlichen Wetterballons bestehen beispielsweise aus einem speziellen Naturkautschuk-Latex-Gemisch.

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Hier musst du die Farben deines Gespanns angeben.

Sollte das Gespann wie Wetterballon, Fallschirm und Sonde aus unterschiedlichen Farben bestehen, solltest du diese hier angeben.

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Um die Gesamtlänge deines Gespanns zu ermitteln, addierst du die ungefähre Länge des Wetterballon, die Länge der Spezialschnur vom Wetterballon bis zum Fallschirm und die Länge des Fallschirmes samt Länge der Spezialschnur in Metern zusammen.
Runde bitte auf volle Meter auf.

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Um die Gesamtmasse mit Nutzlast zu ermitteln, musst du deinen Wetterballon, sowie dein gesamtes Equipment (Kamera, Ortungstechnik, Fallschirm,...) wiegen und das Gewicht in Kilogramm auf eine Nachkommastelle genau angeben. Am besten nutzt du hierfür eine Küchen- oder Kofferwaage.

Die ermittelte Gesamtmasse ist wichtig, um dein Wetterballon-Gespann in die richtige Klasse einzuordnen. Daher arbeite bitte ganz genau!

Wichtig: Versuche, ein Gesamtgewicht von 4 kg nicht zu überschreiten, denn dadurch kann dein Ballon als "Leicht" eingestuft werden, was die Genehmigung deutlich einfacher macht. Für weitere Details, s. Gesetzestext "SERA - Anlage2-Ballone".

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Hierfür musst du ausschließlich das Gewicht deines Wetterballons in Kilogramm, auf eine Nachkommastelle genau, angeben.

Hinweis: Solltest du bspw. unseren Wetterballon 2000 nutzen, so beträgt das Gewicht 2000g. Der Wetterballon 1600 wiegt 1600g. Die Bezeichnungen unserer Wetterballone stehen jeweils immer für ihr Gewicht.

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Um die kleinste Oberfläche zu ermitteln, multiplizierst du die Länge (in cm) der kleinsten Fläche mit der Breite (in cm) der kleinsten Fläche deiner Sonde.

Bei der Styroporsonde unseres Profisets ist die kleinste Fläche beispielsweise 22 cm x 18 cm = 396 cm² groß.

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Um dein Wetterballon-Gespann in die richtige Größenklasse einzuordnen, nutze bitte den unten stehenden Gesetzestext.

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Hiefür empfehlen wir unseren Helium Rechner.

Mit Hilfe des Helium Rechners kannst du die Steigrate und Platzhöhe sowie die benötigte Menge an Helium oder Ballongas ermitteln.

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Je nach Gewicht der Gesamtmasse und Größe des Fallschirms liegt die Sinkrate bei 5-9 m/s.

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Die Flughöhe ist von der Größe des Wetterballons, von der Traglast und von der Menge an Helium oder Ballongas abhängig. Mit Hilfe unseres Helium Rechners kannst du u. a. die Flughöhe für deine Mission ermitteln.

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Auch die Flugdauer ist abhängig von der Gesamtmasse, der Menge an Gas und dem verwendeten Wetterballon. Der durchschnittliche Stratosphärenflug dauert ca. 2,5 - 3,5 Stunden. Unser Helium Rechner liefert auch hierzu genauere Informationen.

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Damit deine Sonde nicht ungebremst zurück in Richtung Erde saust, benötigst du eine Fallschirmabsicherung. Der Fallschirm wird folgendermaßen in deinem Gesamtgespann installiert: Vom Wetterballon führt eine Spezialschnur zum Fallschirm und wird am oberen Ende befestigt. Am unteren Ende des Fallschirms führt ein weiteres Stück Spezialschnur zu deiner Sonde. Unmittelbar nachdem der Wetterballon durch den immer größer werdenden atmosphärischen Druck geplatzt ist, öffnet der Fallschirm automatisch und deine Sonde kommt sanft & sicher zurück in Richtung Erde.

Spezielle Fallschirme für deine Mission findest du hier!

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Damit der Ballon in die leichte Klasse eingestuft werden kann, ist es erforderlich, dass die Spezialschnur eine Reißfestigkeit von 230N unterschreitet.
Unsere im Shop erhältliche Schnur erfüllt mit knapp 180 N diese gesetzliche Vorgabe.

Für weitere Details, s. Gesetzestext "SERA - Anlage2-Ballone"

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Die unter dem Wetterballon und Fallschirm angehängte Nutzlast muss hier kurz beschrieben werden:
Bei unserem Profiset handelt es sich beispielsweise um eine Styroporsonde samt technischen Geräten und ggf. kleiner Kamera sowie Datenlogger.

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Mögliche Gründe für das Auflassen eines unbemannten Freiballons können beispielsweise sein:

  • Beobachtung von Wolkenformationen für ein Schulprojekt mit Hilfe von einer Kamera
  • Wetterexperiment mit Datenlogger zur Aufzeichnung von Wetterdaten
  • Aufzeichnen der Flugroute des Wetterballons mit GPS zur Analyse von Winden
  • Wetterbeobachtung & -Analyse für ein Schulprojekt
  • ...


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Für die Füllung des Wetterballons empfehlen wir Helium oder Ballongas. Wie viel von dem jeweiligen Gas für das Gesamtgewicht deiner Sonde benötigt wird, kannst du mit Hilfe unseres Helium Rechners berechnen.

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Der durchschnittliche Wetterballon fliegt ca. 80 Kilometer Luftlinie weit. Die Flugweite hängt neben der Füllmenge an Gas vor allem von der Windgeschwindigkeit ab. So kann der Wetterballon an stürmischen Tagen auch mal mehr als 130 Kilometer Luftlinie fliegen, oder er fliegt eine “Schleife” und landet nur wenige Kilometer entfernt.

Solltest du in der Nähe einer Grenze starten, kannst du in der Beschreibung aufnehmen, dass die Route mit Hilfe einer Flugroutevorausberechnung prognostiziert wird und ggf. der Start auf einen anderen Termin verschoben wird, so dass der Wetterballon landeinwärts fliegt.

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Es muss sichergestellt werden, dass die Nutzlastpakete bzw. das Nutzlastpaket gut verpackt und gesichert ist.
Dazu eignet sich beispielsweise eine Styroporbox und ein Fallschirm.

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Bei uns sind ausschließlich sehr zuverlässige GPS Geräte erhältlich. Diese nutzen wir für unsere eigenen Missionen. Sofern Sie uns Ihr Vertrauen schenken, nutzen Sie den TK102-2 bzw. den SPOT Trace. Sollten Sie einen alternativen GPS-Tracker nutzen, fügen Sie hier die entsprechende Bezeichnung ein.

ACHTUNG: Viele TK102-2 GPS Tracker sind um ein Vielfaches günstiger im Internet erhältlich! Hierbei handelt es sich i. d. R. jedoch um chinesische Plagiate vom Original, die nicht zuverlässig funktionieren!

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Wie viele Styroporsonden schickst du bspw. mit in die Stratosphäre?

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